Ehrensache Jeder kann helfen – aktiv und passiv

 

 

 

In einem Online-Lexikon wird zum Begriff Ehrenamt folgendes geschrieben: „Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgelegt ist.“ 

 

So mancher Volksmund würde dies auf zwei Worte reduzieren: Umsonst arbeiten! „Gut“, würde ich mir denken, „da wurde in jedem Fall der Teil mit dem Entgelt richtig verstanden.“ Aber ein Ehrenamt beinhaltet noch so viel mehr. Orientieren wir uns weiter an der oben genannten Definition, stoßen wir u.a. auf das Wort „freiwillig“. Ein Ehrenamt nehme ich aus freien Stücken an und werde nicht dazu gezwungen! Es ist mein freier Wille, dem unterschiedliche Beweggründe voran gehen, wie soziale Kontakte, Weiterbildung, Verantwortung, Mitgestaltung oder einfach Spaß! Deswegen verkrieche ich mich dazu auch nicht in meinen nichtvorhandenen Keller, sondern trete in die Öffentlichkeit – ein öffentliches Amt eben, wie es in der Definition beschrieben wird, von dem jeder wissen kann und darf ... , und sei es, um es mir gleich zu tun.

 

Der wichtigste Schlüssel steckt in dem Wort Ehrenamt selbst: Ehre! Ehre die man einem Menschen entgegenbringt ist zugleich die Achtung und Anerkennung seiner Leistung innerhalb der Gesellschaft. In einem Ehrenamt stelle ich meine eigene Leistung anderen zur Verfügung, freiwillig, unendgeldlich – und damit nicht zuletzt für meine Ehre! 

Bleibt noch die Frage nach dem „Warum?“, auf die viele Menschen scheinbar keine Antwort finden. Dabei ist die Antwort darauf so einfach, wie die Frage selbst: „Weil ich es kann!“ Weil jeder irgendetwas kann – aktiv oder passiv. Aus diesem Grund unterstütze ich folgende Organisationen ehrenamtlich:

 

 

Evangelische Kirchengemeinde St Marien in Neukloster – Als Redaktionsmitglied des Gemeindebriefes verfasse ich regelmäßig verschiedene Beiträge und organisiere im Team Gottesdienste zu unterschiedlichen Themen.

 

Autismusverband Hamburg – Aus familiärem Interesse bin ich Mitglied dieses Verbandes geworden, denn ich möchte, dass Menschen mit autistischem Spektrum das bekommen, was sie sich selbst gar nicht oder nur sehr hart erarbeiten können: Ein Gesicht in der Öffentlichkeit!

 

Reporter ohne Grenzen -  Wer nicht weiß, wo es etwas zu tun gibt, kann nichts tun. Reporter ohne Grenzen setzen immer wieder sogar ihr Leben ein, damit dieser Satz an Bedeutung verliert und sich die Augen der Menschen auf die Realität an jedem Ort der Welt richten können ... und sie zum handeln bewegen. Aus diesem Grund bin ich Mitglied im Verein Reporter ohne Grenzen.

 

Initiative für Autismus, Kunst und Kultur


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